Weitere Informationen zum Träger: Arbeitskreis Rauschmittel e.V.

Therapiezentrum Brückle

Behandlungsschwerpunkte

Verstehen, verändern, stabilisieren

Unser Behandlungsansatz zur Drogenabhängigkeit von erwachsenen Männern orientiert sich an den Prinzipien der Verhaltenstherapie. Die Abhängigkeit von psychotropen Substanzen wird als Verhaltens und Einstellungsmuster betrachtet, das auf dem Hintergrund körperlicher, persönlicher, sozialer und kultureller Bedingungen erlernt wurde.

Gemeinsam neue Wege erarbeiten 

Abhängigkeit ist meist ein Lebensproblem, das mit vielen weiteren Schwierigkeiten zusammenhängt. Wir richten unsere Behandlung an Ihren Erfahrungen und Bedürfnissen aus und erstellen mit Ihnen einen individuell erarbeiteten Behandlungsplan, um einem erneuten Konsum vorzubeugen und positive Lebensziele zu erreichen.

In unserer Einrichtung lernen Sie, wie Sie ein dauerhaft abstinentes Leben führen, Ihre individuellen Problemstellungen bewältigen und zu neuer Lebensfreude finden können. 

Schwerpunkte Therapiezentrum Brückle

Opiatabhängigkeit

Mit den Patienten werden suchtspezifische und persönliche Behandlungsziele erarbeitet. Bei langjähriger und früher Opiatabhängigkeit sind oftmals die sozialen und juristischen Folgen der Abhängigkeit zu einer eigenen Belastung angewachsen.

Dadurch ist die Veränderungsmotivation oft stark durch äußere Faktoren mitbestimmt und entsprechend erleben die Patienten oftmals innere Zweifel und Krisen mit den eigenen Abstinenzvorstellungen. Um diese wechselhaften Verläufe auch vorbeugend aufzugreifen, sind Umgang mit Abbruch und Rückfallphantasien, „Suchtdruck“, sowie süchtige und kriminelle Verhaltensmuster, die zu einer Rückfallgefährdung führen können, ständiges Thema in den Einzeltherapien und Gruppenangeboten.

Whiteboard mit Hilfestellungen - Therapiezentrum Brückle
THC/Partydrogen

Für Personen ab dem 18. Lebensjahr mit Cannabis, Partydrogen, Alkohol und Mischkonsum bieten wir ein Angebot an, das deren Besonderheiten gerecht wird. Wir klären in einem Vorgespräch die persönlichen Voraussetzungen ab und prüfen, wie die besonderen Zielsetzungen erreicht werden können.

Zentrale Themen sind u.a. Konflikte im unmittelbaren sozialen Umfeld, Entwicklung einer tragfähigen beruflichen und generellen Zukunftsperspektive, Abgrenzung von konsumierenden Freundeskreisen und eine gesunde Freizeitgestaltung.

In der Behandlung werden die vorhandenen Stärken dieser Patienten und der Einbezug von Angehörigen berücksichtigt, besonders wenn die Rückkehr an den Heimatort geplant wird.

Therapiegruppe - Therapiezentrum Brückle
Polytoxikomanie

Immer häufiger entsteht bei unseren Patienten bereits in frühen Jahren ein Mischkonsum verschiedener Substanzklassen.

Was die Abhängigkeitserkrankung oftmals hinsichtlich ihrer Behandlung noch komplexer werden lässt, da eine Vielzahl von Verhaltensmustern und Problemstellungen durch Konsumverhalten kompensiert wurde und die Verfügbarkeit der Konsummittel im Alltag größer ist.

Zudem führen insbesondere neuartige synthetische Suchtmittel und der Mischkonsum als solches häufig zu gravierenden körperlichen und psychischen Folgeschädigungen.

In der Behandlung legen wir besonders großen Wert darauf, aus der Vielzahl der Belastungsfaktoren möglichst konkrete, individuelle Ziele zu entwickeln, die gezielt an den Ursachen und aufrechterhaltenden Bedingungen ansetzen.
 
Um im geschützten Rahmen Selbstwirksamkeit zu erfahren und daraus die Motivation für ein langfristig abstinentes Leben zu entwickeln. 

Menschen in einer Therapiestunde - Therapiezentrum Brückle
Schädliches Glücksspiel/PC und Internetgebrauch

Neben der Hauptdiagnose der Drogenabhängigkeit bestehen zum Teil besondere Probleme mit Kontrollverlusten bei Glücksspielen oder in der Mediennutzung, die viele negative körperliche, psychische oder soziale Folgen verursachen.

Hier werden die Besonderheiten und Risiken in der Einzeltherapie und in thematischen Gruppeneinheiten vertieft und eigene Maßnahmen und Ziele mit Ihnen abgesprochen. Es werden z.B. Maßnahmen zur Verhaltensregulation, zum Geldmanagement und zur Schuldenregulierung oder Vereinbarungen zum Aufbau von funktionaler Mediennutzung (Ampelmodell), zur Accountlöschung oder zum Zeitmanagement festgelegt. In der persönlichen Verhaltensanalyse werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede mit der substanzbezogenen Abhängigkeit erarbeitet.

Spielsucht Therapie - Therapiezentrum Brückle
Aufmerksamkeitsdefizit-(Hyperaktivitäts)-Syndrom - AD(H)S - im Erwachsenenalter

Patienten mit AD(H)S haben meist schon in den Schuljahren einen Mangel an Aufmerksamkeit und Ausdauer, eine sprunghafte Tendenz und oft eine überschießende Unruhe und Aktivität. Die Leitsymptome sind auch im Erwachsenenalter manchmal noch auffällig. Weitere Komplikationen sind niedriges Selbstwertgefühl, hohe Stimmungslabilität und Gefühle der inneren Leere. 

Die Patienten brauchen zunächst Hilfestellungen für ein geeignetes Stressmanagement mit einfachen Möglichkeiten der Aufmerksamkeitslenkung und Impulskontrolle. Im weiteren Verlauf werden die Wechselwirkungen der AD(H)S-Symptomatik und der Abhängigkeit ausgewertet und produktive Kompetenzen der Konzentrationsfähigkeit, der Entspannungsfähigkeiten, der Affektkontrolle, der kognitiven Alltagsstrukturierung und der aktiven Sport- und Freizeitgestaltung aufgebaut.
 

Zengarten - zur Ruhe kommen bei Aufmersamkeitsdefizit - Therapiezentrum Brückle

Weitere Angebote vom Therapiezentrum Brückle

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Schwerpunkte Rehahaus Gundelfingen

Suchttherapie

Die Adaption umfasst drei zentrale Schwerpunkte: die weiterführende Suchttherapie, die berufliche Wiedereingliederung und die soziale Wiedereingliederung.

Ziel der weiterführenden Suchttherapie ist es, die in der Intensivphase erreichten Therapieerfolge aufrechtzuerhalten, im Alltag zu erproben und weiter zu festigen. Durch die offenere Struktur der Adaption können neue Herausforderungen und persönliche Themen entstehen, die im Rahmen der therapeutischen Gespräche aufgegriffen und bearbeitet werden.

Gezielte und geplante Belastungserprobungen im Alltag ermöglichen es, den Umgang mit herausfordernden Situationen zu erproben und die Abstinenz langfristig zu stabilisieren. Dabei steht zunehmend die eigenverantwortliche Gestaltung des eigenen Lebens im Mittelpunkt.

Beratungssituation im Therapiezentrum Brückle
Berufliche Wiedereingliederung

Die Adaption umfasst drei zentrale Schwerpunkte: die weiterführende Suchttherapie, die berufliche Wiedereingliederung und die soziale Wiedereingliederung. 

Zur beruflichen Wiedereingliederung wird, gemeinsam mit dem*der Bezugstherapeut*in, eine berufliche Perspektive entwickelt und konkrete Ziele erarbeitet. Auf dieser Grundlage wird ein vier- bis sechswöchiges Praktikum gesucht, das sowohl der Belastungserprobung als auch der Überprüfung des angestrebten beruflichen Ziels dient.

Für die Praktikumssuche stehen uns zahlreiche Kooperationspartner zur Verfügung. Es besteht selbstverständlich auch die Möglichkeit, selbstständig eine geeignete Praktikumsstelle zu suchen. Ein erfolgreich absolviertes Praktikum kann im Einzelfall auch zu einer Übernahme in ein Arbeitsverhältnis oder zu einer Ausbildung im jeweiligen Betrieb führen.

Während der Adaption können bereits Bewerbungen für Arbeits-, Ausbildungs- oder Studienplätze erfolgen. Wir unterstützen dabei unter anderem durch Bewerbungstraining und bei der Erstellung aussagekräftiger Bewerbungsunterlagen. 

Das Praktikum ist verpflichtender Bestandteil der Adaption. 

Arbeitssituation - Therapiezentrum Brückle
Soziale Wiedereingliederung

Die Adaption umfasst drei zentrale Schwerpunkte: die weiterführende Suchttherapie, die berufliche Wiedereingliederung und die soziale Wiedereingliederung.

Für einen nachhaltigen Neustart in ein abstinentes und selbstständiges Leben ist auch die soziale Stabilisierung von großer Bedeutung. Daher werden während der Adaption wichtige sozialrechtliche und finanzielle Angelegenheiten gemeinsam bearbeitet.

Hierzu gehören beispielsweise die Klärung und Regulierung bestehender Schulden, die Beantragung und der Bezug von Sozialleistungen sowie die Klärung des Krankenversicherungsschutzes. Ziel ist es, gemeinsam tragfähige Perspektiven zu entwickeln und bestehende soziale und finanzielle Schwierigkeiten bestmöglich zu bearbeiten.

Darüber hinaus unterstützen wir die Patienten bei der Gestaltung ihrer Freizeit. Gemeinsam werden passende Freizeitangebote und Möglichkeiten gesucht und zu Vereinen und anderen Einrichtungen vermittelt. Dadurch sollen neue, suchtmittelfreie soziale Kontakte und sinnvolle Freizeitaktivitäten aufgebaut und langfristig in den Alltag integriert werden.

Sport im Team - Therapiezentrum Brückle

Weitere Angebote vom Rehahaus Gundelfingen

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Schwerpunkte Haus Hochburg

Abstinenzerhaltung

Ein zentraler Schwerpunkt des AWS ist die Stabilisierung und langfristige Sicherung der Abstinenz. Ziel ist es, die Bewohner*innen dabei zu unterstützen, ihren Alltag zunehmend selbstständig und abstinent zu gestalten.

Die während der stationären Entwöhnungstherapie erlernten Bewältigungsstrategien und Ressourcen sollen im AWS im Alltag erprobt, gefestigt und bei Bedarf weiterentwickelt werden. Dabei geht es insbesondere darum, die eigene Abstinenz im Alltag und in herausfordernden Situationen aufrechtzuerhalten.

Belastungen und Schwierigkeiten können gemeinsam mit der jeweiligen Bezugsperson frühzeitig erkannt und bearbeitet werden. Auf diese Weise lernen die Bewohner*innen, mit persönlichen, sozialen und alltäglichen Herausforderungen zunehmend eigenständig umzugehen und ihren Alltag langfristig abstinent zu bewältigen.

Beratung einer Person - Therapiezentrum Brückle
Berufliche Wiedereingliederung

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt ist die berufliche Wiedereingliederung. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Bewohner*innen bereits einen Arbeits-, Ausbildungs- oder Studienplatz haben oder sich noch auf der Suche nach einer geeigneten beruflichen Perspektive befinden.

Bewohner*innen, die bereits wieder im Arbeits- oder Ausbildungsalltag angekommen sind, können bei der Bewältigung der damit verbundenen Anforderungen unterstützt werden. Hierzu können beispielsweise zwischenmenschliche Kontakte und Konflikte am Arbeitsplatz, eine hohe Arbeitsbelastung oder die Herausforderung gehören, den beruflichen Alltag mit den eigenen persönlichen Bedürfnissen und der Abstinenz zu vereinbaren. Entsprechende Belastungen werden gemeinsam mit der Bezugsperson reflektiert und geeignete Lösungsstrategien entwickelt.

Für Bewohner*innen, die noch keine berufliche oder schulische Perspektive haben, steht die Entwicklung konkreter nächster Schritte im Vordergrund. Bei Bedarf werden hierfür auch zuständige Stellen, wie beispielsweise das Jobcenter oder andere Leistungsträger, einbezogen. Gemeinsam soll eine realistische und langfristige berufliche Perspektive entwickelt und deren Umsetzung unterstützt werden.

Arbeitssituation - Therapiezentrum Brückle
Soziale Wiedereingliederung

Die soziale Wiedereingliederung ist ein wichtiger Bestandteil auf dem Weg zu einer langfristig stabilen Abstinenz. Tragfähige soziale Beziehungen und eine sinnvolle Freizeitgestaltung können wichtige Ressourcen bei der Bewältigung von Belastungen darstellen und gleichzeitig zu einer verlässlichen Tages- und Wochenstruktur beitragen.

Vor diesem Hintergrund unterstützt das AWS die Bewohner*innen gezielt bei der Entwicklung einer eigenständigen und ausgewogenen Alltagsstruktur. Dazu gehören unter anderem, bestehende soziale Kontakte zu stärken und neue soziale Bezüge aufzubauen. Die Bewohner*innen werden beispielsweise dabei unterstützt, geeignete Freizeitaktivitäten zu finden und in ihren Alltag zu integrieren – etwa durch die Teilnahme an einem Verein, den Besuch eines Fitnessstudios oder andere individuelle Interessen und Aktivitäten.

Sporttherapie - Therapiezentrum Brückle
Aufbau selbstständiger Lebensführung

Die genannten Bereiche verfolgen ein gemeinsames Ziel: die Bewohner*innen schrittweise auf eine möglichst selbstständige und eigenverantwortliche Lebensführung vorzubereiten.

Neben der Abstinenzsicherung sowie der beruflichen und sozialen Wiedereingliederung spielen daher auch alltagspraktische Fähigkeiten eine wichtige Rolle. Hierzu gehören insbesondere die Haushaltsführung, die Selbstversorgung und die eigenständige Gesundheitsfürsorge.

Während des Aufenthalts im AWS werden die Bewohner*innen dabei unterstützt, ihren Alltag zunehmend selbstständig zu organisieren und notwendige Aufgaben eigenverantwortlich zu übernehmen. Sollte auch über den Aufenthalt im AWS hinaus Unterstützungsbedarf bestehen, werden gemeinsam geeignete Hilfen und weiterführende Unterstützungsangebote organisiert und in die Wege geleitet.

Aktuelles Platzhalterbild

Weitere Angebote von Haus Hochburg

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Ihr Weg durch die Therapie

Vom ersten Schritt bis zur stabilen Selbstständigkeit

Unsere drei Häuser bilden gemeinsam einen aufeinander abgestimmten therapeutischen Weg. 
Von der intensiven Behandlungsphase über die schrittweise Vorbereitung auf den Alltag bis hin zum betreuten Wohnen begleiten wir Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen kontinuierlich und verlässlich.

1

Stabilisieren und klären

Therapeutische Begleitung in geschütztem Rahmen.

Therapiezentrum Brückle
Klärungs- und Intensivtherapeutische Phase
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2

Selbstständigkeit trainieren

Schrittweise Vorbereitung auf Alltag und Verantwortung.

Rehahaus Gundelfingen
Adaptionsphase
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3

Ankommen im eigenen Leben

Begleitetes Wohnen mit wachsender Eigenverantwortung.

Haus Hochburg
Betreutes Wohnen
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Unsere Häuser

Therapiezentrum Brückle

Klärungs- und Intensivphase
Brückleweg 12
79426 Buggingen

07631 - 936 260

verwaltung@therapiezentrum-brueckle.de

Karte auf Google Maps

Fax: 07631 - 936 26 10

Rehahaus Gundelfingen

Adaptionsphase
Gewerbestraße 6
79194 Gundelfingen

0761 - 584 873

verwaltung-rhg@rehahaus-gundelfingen.de

Karte auf Google Maps

Fax: 0761 - 581 509

Haus Hochburg

Betreutes Wohnen
Hochburger Straße 52
79312 Emmendingen

07641 - 933 57 80

verwaltung-hh@haushochburg.de

Karte auf Google Maps

Fax: 07641 - 933 57 81

Kontakt

Therapiezentrum Brückle
Alter Brückleweg 12
79426 Buggingen

Tel.: 07631 - 936 260
Fax: 07621 - 586 75 70

verwaltung@therapiezentrum-brueckle.de

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten Sekretariat
Montag bis Donnerstag: 
08:30 – 12:00 und 13:30 – 15:30 Uhr
Freitag:
8:30 – 12:00 Uhr

Spenden

Viele unserer Angebote sind nicht vollständig finanziert.
Daher sind wir auf Spenden angewiesen. Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie, unsere Beratungs- und Integrationsarbeit sowie Angebote für Kinder aus suchtbelasteten Familien zu sichern.
Als anerkannte gemeinnützige Einrichtung stellen wir gerne eine Spendenbescheinigung aus.

Unser Spenden­konto
Arbeitskreis Rauschmittel Lörrach e.V.
Sparkasse Lörrach
IBAN DE84 6835 0048 0001 0334 63
BIC SKLODE66

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