Weitere Informationen zum Träger: Arbeitskreis Rauschmittel e.V.

Module Therapiezentrum Brückle

Kombie/Kurzzeit

Die Kurzzeitbehandlung dauert in der Regel 12 (16) Wochen und kann auch als Kombibehandlung mit ambulanter Vor- und Nachbehandlung durch eine Beratungsstelle beantragt werden. Dieses Angebot ist nur für Bewerber geeignet, die über ausreichende Fähigkeiten, sowie ein stabiles unterstützendes Umfeld und Erfahrungen mit längerer Abstinenz verfügen.

Dieses Modul ist für Rehabilitanden geeignet, die längere Abstinenzerfahrungen haben oder eine Auffangbehandlung durchführen. Die Abstinenzmotivation muss gefestigt sein und die Schwerpunkte der Behandlung liegen neben der Rückfallbewältigung und -vorbeugung in der Festigung der Erwerbsfähigkeit und in der Vorbereitung einer qualifizierten ambulanten Weiterbehandlung oder Nachsorge. Die Außenorientierung in der Behandlung wird frühzeitig gefördert.

Menschen in einer Gesprächsrunde - Therapiezentrum Brückle
Mittelzeit

Die Mittelzeitbehandlung dauert in der Regel 16 Wochen. Bei Bedarf mit anschließender Adaptionsphase.
Dieses Modul wird vergeben, wenn Fortschritte aus Vorbehandlungen bestehen, es sich also um eine verkürzte Auffangbehandlung handelt, und/oder klare Kompetenzen eingeschätzt werden, da z.B. noch ein Arbeitsplatz vorhanden oder die Abhängigkeitsentwicklung kurz ist. Da die Aufgaben der Behandlung, wie persönliche, soziale und berufliche Integration, in kürzerer Zeit bewältigt werden sollen, muss eine gute Vorbereitung und Eigenmotivation bestehen.

Die Schwerpunkte der Behandlung müssen begrenzt werden auf die Rückfallbewältigung und -vorbeugung, die Festigung der Erwerbstätigkeit und die Vorbereitung einer qualifizierten ambulanten Weiterbehandlung oder Nachsorge. Die Außenorientierung in der Behandlung wird frühzeitig gefördert.

Aussenansicht des Therapiezentrums Brückle
Langzeit

Die Langzeitbehandlung ist in der Regel eine Erstbehandlung und angezeigt für Menschen mit länger andauernder Abhängigkeitserkrankung, die zusätzlich durch körperliche, psychosoziale oder juristische Folgen beeinträchtigt sind. Sie wird in der Regel mit Adaptionsphase geplant, d.h. 22 (bei Bedarf +2) Wochen Klärungs- und Intensivphase und 14 (bei Bedarf + 2) Wochen Adaptionsphase.

Zu Beginn der Langzeitbehandlung müssen persönliche Veränderungsziele erarbeitet werden, die in der Intensivphase zu überprüfen sind. Die Rückfallbewältigung und -vorbeugung, die Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit und die Vorbereitung einer ambulanten Weiterbehandlung und Nachsorge sind wesentliche Schwerpunkte. Familienangehörige und das unterstützende soziale Umfeld werden möglichst in die Behandlung einbezogen.

Mensche in einer Therapierunde - Therapiezentrum Brückle
Adaption

Die 14-wöchige Adaptionsphase bildet den zweiten Teil der stationären Suchtrehabilitation. Sie wird bereits in der Intensivphase der Therapie bewilligt und geplant, sodass ein nahtloser Übergang stattfindet. Ziel der Adaption ist es, die in der vorausgegangenen Intensivphase erreichten therapeutischen Fortschritte zu festigen und im Alltag nachhaltig umzusetzen. 

Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der beruflichen Wiedereingliederung und der sozialen Teilhabe. Die Suchttherapie wird während der Adaption fortgeführt und unterstützt die Patienten dabei, ihre neu entwickelten Strategien im Alltag zu erproben und weiter zu festigen. Weitere Schwerpunkte können die Rückfallbewältigung und -vorbeugung in alltagsnahen Lebenssituationen sein sowie die Festigung der Belastbarkeit.

Unsere Adaption wird überwiegend durch Patienten des Therapiezentrums Brückle belegt, jedoch gibt es ein Kontingent an freien Plätzen für Patienten aus anderen Einrichtungen. 
Sollten Sie Interesse an einer Adaption in unserer Einrichtung haben, bewerben Sie sich gerne direkt bei uns.

Arbeitssituation - Therapiezentrum Brückle
Paartherapie in Kooperation

Unter dem Motto „getrennt gehen, gemeinsam ankommen“ bieten wir mit der » Rehaklinik Lindenhof für Frauen in Schallstadt ein gemeinsames Angebot. Paare können sich für eine stationäre Drogen­therapie entscheiden und in den ersten Monaten ihre individuellen Themen und Bedürfnisse in den zwei räumlich getrennten Einrichtungen klären.

Die räumliche Nähe und die gute Verbindung mit öffent­lichen Verkehrs­mitteln (stündliche Bahn­verbindung, ca. 30 Minuten Wegzeit) erleichtert die Zusammen­arbeit. Die gemeinsamen Angebote der Paar- oder Familien­therapie, der Sozial­beratung und der Zukunfts­klärung werden durch besondere Besuchs- und Ausgangs­regelungen unterstützt. In der Adaptions­phase und/oder in der Nachsorge können sie ihre gemeinsame Lebens­planung weiter entwickeln.

Die Dauer der Behandlung wird mit dem Paar individuell vereinbart. Die Aufnahme in dieses Angebot erfordert die Vorbereitung über eine Beratungs­stelle zur Abklärung der gemeinsamen Erwartungen. Bei der Bewerbung ist es wichtig, dass die „Partner­einrichtung“ informiert wird, dass eine Paar­behandlung gewünscht wird.

Paartherapie TZ Brückle

Weitere Angebote vom Therapiezentrum Brückle

» Behandlungsschwerpunkte     » Fachbereiche

Unsere Häuser

Therapiezentrum Brückle

Klärungs- und Intensivphase
Brückleweg 12
79426 Buggingen

07631 - 936 260

verwaltung@therapiezentrum-brueckle.de

Karte auf Google Maps

Fax: 07631 - 936 26 10

Rehahaus Gundelfingen

Adaptionsphase
Gewerbestraße 6
79194 Gundelfingen

0761 - 584 873

verwaltung-rhg@rehahaus-gundelfingen.de

Karte auf Google Maps

Fax: 0761 - 581 509

Haus Hochburg

Betreutes Wohnen
Hochburger Straße 52
79312 Emmendingen

07641 - 933 57 80

verwaltung-hh@haushochburg.de

Karte auf Google Maps

Fax: 07641 - 933 57 81

Kontakt

Therapiezentrum Brückle
Alter Brückleweg 12
79426 Buggingen

Tel.: 07631 - 936 260
Fax: 07621 - 586 75 70

verwaltung@therapiezentrum-brueckle.de

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten Sekretariat
Montag bis Donnerstag: 
08:30 – 12:00 und 13:30 – 15:30 Uhr
Freitag:
8:30 – 12:00 Uhr

Spenden

Viele unserer Angebote sind nicht vollständig finanziert.
Daher sind wir auf Spenden angewiesen. Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie, unsere Beratungs- und Integrationsarbeit sowie Angebote für Kinder aus suchtbelasteten Familien zu sichern.
Als anerkannte gemeinnützige Einrichtung stellen wir gerne eine Spendenbescheinigung aus.

Unser Spenden­konto
Arbeitskreis Rauschmittel Lörrach e.V.
Sparkasse Lörrach
IBAN DE84 6835 0048 0001 0334 63
BIC SKLODE66

Spenden - Unsere Bankverbindung