Die Adaption umfasst drei zentrale Schwerpunkte: die weiterführende Suchttherapie, die berufliche Wiedereingliederung und die soziale Wiedereingliederung.
Ziel der weiterführenden Suchttherapie ist es, die in der Intensivphase erreichten Therapieerfolge aufrechtzuerhalten, im Alltag zu erproben und weiter zu festigen. Durch die offenere Struktur der Adaption können neue Herausforderungen und persönliche Themen entstehen, die im Rahmen der therapeutischen Gespräche aufgegriffen und bearbeitet werden.
Gezielte und geplante Belastungserprobungen im Alltag ermöglichen es, den Umgang mit herausfordernden Situationen zu erproben und die Abstinenz langfristig zu stabilisieren. Dabei steht zunehmend die eigenverantwortliche Gestaltung des eigenen Lebens im Mittelpunkt.
Die Adaption umfasst drei zentrale Schwerpunkte: die weiterführende Suchttherapie, die berufliche Wiedereingliederung und die soziale Wiedereingliederung.
Zur beruflichen Wiedereingliederung wird, gemeinsam mit dem*der Bezugstherapeut*in, eine berufliche Perspektive entwickelt und konkrete Ziele erarbeitet. Auf dieser Grundlage wird ein vier- bis sechswöchiges Praktikum gesucht, das sowohl der Belastungserprobung als auch der Überprüfung des angestrebten beruflichen Ziels dient.
Für die Praktikumssuche stehen uns zahlreiche Kooperationspartner zur Verfügung. Es besteht selbstverständlich auch die Möglichkeit, selbstständig eine geeignete Praktikumsstelle zu suchen. Ein erfolgreich absolviertes Praktikum kann im Einzelfall auch zu einer Übernahme in ein Arbeitsverhältnis oder zu einer Ausbildung im jeweiligen Betrieb führen.
Während der Adaption können bereits Bewerbungen für Arbeits-, Ausbildungs- oder Studienplätze erfolgen. Wir unterstützen dabei unter anderem durch Bewerbungstraining und bei der Erstellung aussagekräftiger Bewerbungsunterlagen.
Das Praktikum ist verpflichtender Bestandteil der Adaption.
Die Adaption umfasst drei zentrale Schwerpunkte: die weiterführende Suchttherapie, die berufliche Wiedereingliederung und die soziale Wiedereingliederung.
Für einen nachhaltigen Neustart in ein abstinentes und selbstständiges Leben ist auch die soziale Stabilisierung von großer Bedeutung. Daher werden während der Adaption wichtige sozialrechtliche und finanzielle Angelegenheiten gemeinsam bearbeitet.
Hierzu gehören beispielsweise die Klärung und Regulierung bestehender Schulden, die Beantragung und der Bezug von Sozialleistungen sowie die Klärung des Krankenversicherungsschutzes. Ziel ist es, gemeinsam tragfähige Perspektiven zu entwickeln und bestehende soziale und finanzielle Schwierigkeiten bestmöglich zu bearbeiten.
Darüber hinaus unterstützen wir die Patienten bei der Gestaltung ihrer Freizeit. Gemeinsam werden passende Freizeitangebote und Möglichkeiten gesucht und zu Vereinen und anderen Einrichtungen vermittelt. Dadurch sollen neue, suchtmittelfreie soziale Kontakte und sinnvolle Freizeitaktivitäten aufgebaut und langfristig in den Alltag integriert werden.
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